Netzwerktreffen für Vereine und Initiativen in Dresden, die mit geflüchteten Frauen* arbeiten

Im August 2017 entstand die Idee eines kontinuierlich arbeitenden Netzwerkes für die Arbeit mit geflüchteten Frauen*. Dahinter stand der Wunsch, sich regelmäßig über die Arbeit austauschen zu können und „nicht immer das Rad neu erfinden“ zu müssen. Vielmehr sollen Wissenstransfer organisiert, Eckpunkte und Standards für die Arbeit formuliert und gemeinsame Ressourcen gebündelt werden, um die öffentliche Sichtbarkeit und Wirksamkeit zu erhöhen.

Wir freuen uns, dass eine Projektförderung über die Richtlinie Integrative Maßnahmen des Freistaates Sachsen die Möglichkeit bietet, ein Netzwerk aufzubauen und zu koordinieren, das in Dresden beginnen und 2019 und 2020 auch sachsenweiten Austausch ermöglichen soll.

Rückblick – Die letzten Netzwerktreffen

Mit dem Ziel eine gendersensible Perspektive in der sächsischen Flüchtlings- und Integrationsarbeit zu stärken, veranstalteten wir bereits im Sommer 2017 in Kooperation mit dem Ehrenamtskoordinator für Flucht & Asyl der Stadt Dresden ein Netzwerktreffen. Im Rahmen eines World Cafés tauschten sich die Teilnehmenden u.a. zu den Themen Verstetigung und Förderung von ehrenamtlichem Engagement, Stärkung der Perspektive von geflüchteten Frauen*, Verhältnis von Haupt- und Ehrenamt und Queere Geflüchtete aus.

Das erste Treffen 2018 konnten wir am 26. Juni in Form einer Zukunftswerkstatt durchführen. Hierbei haben wir nicht nur die Zukunft des Netzwerkes betrachtet, sondern uns zugleich mit konkreten Themen in Arbeitsgruppen beschäftigt, die beim Treffen 2017 als  wichtig benannt wurden. Diese waren Kommunikation mit Behörden, Gesundheitsversorgung, Bildung & Arbeit sowie Förderung und Finanzierung.

Das nächste Netzwerktreffen

Das nächste Netzwerktreffen findet am 26. November 2018 von 14.00 bis 20.00 Uhr im FrauenBildungsHaus in Dresden statt.

Für das Netzwerktreffen konnten wir Doktorin Katherine Braun gewinnen, die an der Expertise „Integration von Flüchtlingen unter Gleichstellungsperspektive“ im Rahmen des 2. Bundesgleichstellungsberichts mitwirkte. Sie wird die Expertise vorstellen und einen Einblick in ihre Arbeit als Mitarbeiterin beim BMBF-Projekt „Willkommenskultur & Demokratie in Deutschland“ geben. Im Anschluss können weiterführende Fragen bspw. zu konkreten Handlungsmöglichkeiten im Rahmen eines Workshops mit ihr diskutiert werden.

Außerdem bleibt wie immer Raum für Kennenlernen, Wiedersehen und Austausch bei leckerem Speis und Trank.