Netzwerktreffen für Vereine und Initiativen, die mit geflüchteten Frauen* arbeiten

Im August 2017 entstand die Idee eines kontinuierlich arbeitenden Netzwerkes für die Arbeit mit geflüchteten Frauen*. Dahinter stand der Wunsch, sich regelmäßig über die Arbeit austauschen zu können und „nicht immer das Rad neu erfinden“ zu müssen. Vielmehr sollen Wissenstransfer organisiert, Eckpunkte und Standards für die Arbeit formuliert und gemeinsame Ressourcen gebündelt werden, um die öffentliche Sichtbarkeit und Wirksamkeit zu erhöhen.

Wir freuen uns, dass eine Projektförderung über die Richtlinie Integrative Maßnahmen des Freistaates Sachsen die Möglichkeit bietet, ein Netzwerk aufzubauen und zu koordinieren, das in Dresden beginnen und 2019 und 2020 auch sachsenweiten Austausch ermöglichen soll.

Das nächste Netzwerktreffen

Das nächste Netzwerktreffen findet am 26. November 2019, 13.00 – 19.30 Uhr im Steinhaus Bautzen statt.

Nach vorhergehenden regionalen Treffen in Dresden möchten wir nun zu einem sachsenweiten Austausch einladen. Wir freuen uns auf Projektvorstellungen durch den Frauentreff des Ausländerrates Dresden e.V. und das Ma(g)dalena-Projekt des Steinhaus e.V. Bautzen.

Wir wollen Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit geflüchteten Frauen* diskutieren und am Abend gemeinsam ein Theaterstück sehen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Genderkompetenzzentrums Sachsen mit dem Steinhaus Bautzen, dem Thespis Zentrum und dem House of Resources Bautzen. Eine Einladung mit Programm folgt im Herbst.

Rückblick – Die letzten Netzwerktreffen

Mit dem Ziel eine gendersensible Perspektive in der sächsischen Flüchtlings- und Integrationsarbeit zu stärken, veranstalteten wir bereits im Sommer 2017 in Kooperation mit dem Ehrenamtskoordinator für Flucht & Asyl der Stadt Dresden ein Netzwerktreffen. Im Rahmen eines World Cafés tauschten sich die Teilnehmenden u.a. zu den Themen Verstetigung und Förderung von ehrenamtlichem Engagement, Stärkung der Perspektive von geflüchteten Frauen*, Verhältnis von Haupt- und Ehrenamt und Queere Geflüchtete aus.