Rechtsgrundlagen der Gleichstellung am Arbeitsplatz in Sachsen: Sächsisches Frauenfördergesetz und AGG in der Praxis

Zielgruppe

Frauenbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen; Angestellte mit Personalverantwortung, Verantwortliche für Personalentwicklung oder Personalplanung; Personalräte und andere Interessierte

Ziel

Kenntnisse der Rechtsgrundlagen der Arbeit von Frauenbeauftragten werden aufgefrischt oder neu erworben. Es findet Vernetzung und Austausch statt über praktische Umgangsmöglichkeiten mit den alltäglichen Herausforderungen als Frauenbeauftragte. Dazu arbeiten wir mit den konkreten Praxisbeispielen der Teilnehmenden und bieten dem Erfahrungsaustausch viel Raum.

Inhalt

In der Weiterbildung wird am ersten Tag über das Sächsische Frauenfördergesetz (SächsFFG) als Rechtsgrundlage für Frauenförderung und Gleichstellungsarbeit in Verwaltungen und Eigenbetrieben informiert.

Am zweiten Tag liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf der Anwendung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Es werden insbesondere die Bedeutung des AGG in der Arbeit von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten aufgezeigt, der Umgang mit Mehrfachdiskriminierung thematisiert sowie Aufgaben und Möglichkeiten einer Beschwerdestelle nach dem AGG vorgestellt.

Referentinnen
  • Karin Luttmann, Bildungsreferentin des Genderkompetenzzentrums Sachsen
  • Daniela Morling, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Leipzig
  • Astrid Tautz, Bildungsreferentin des Genderkompetenzzentrums Sachsens
  • Burcu Akdoğan-Werner, Antidiskriminierungsberaterin des Antidiskriminierungsbüro Sachsen
  • Termin
  • 10./11. Juli 2019
    jeweils von 9.30 bis 16.30 Uhr
  • Ort
  • Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen
    Burgstraße 25 I 04109 Leipzig
  • Unkostenbeitrag
  • 235,-€ (bei Anmeldung von zwei oder mehr Personen aus einer Dienststelle nur 195,-€ pro Person)