Seminar: „Wir sind doch genderkompetent, oder?“ Von der Checkliste zur Haltung
Zielgruppe
Personen in der Gleichstellungsarbeit, Personen mit Personalverantwortung (bspw. Teamleitungen), interessierte Haupt- & Ehrenamtliche aus zivilgesellschaftlichen Vereinen und Organisationen und alle anderen Interessierten jeden Geschlechts.
Inhalt
„Genderkompetenz“ gilt als Schlüsselqualifikation für Gleichstellung, Diversität und faire Personalführung. Doch was genau bedeutet es eigentlich, genderkompetent zu handeln – und wo liegen die Grenzen dieses Konzepts?
In diesem Seminar reflektieren die Teilnehmenden ihr eigenes Verständnis von Gender (-kompetenz) und setzen sich kritisch mit dessen normativen und strukturellen Implikationen auseinander. Im gemeinsamen Austausch werden anhand eigener Praxisbeispiele Wege erkundet, wie ein gendergerechtes Miteinander im Arbeitsalltag aussehen kann.
Ziel ist es Chancen für und durch einen fairen Umgang mit der – tatsächlichen oder zugeschriebenen – Unterschiedlichkeit zu suchen und zu finden, die Menschen auch zur Arbeit mitbringen: Zum Beispiel aufgrund von Geschlecht, Lebensalter, Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung.
Themenschwerpunkte – in Abstimmung mit den Teilnehmenden
- Reflexion des eigenen Verständnisses von Gender(-kompetenz)
- Kritische Auseinandersetzung mit den Potenzialen und Grenzen des Konzepts
- Erkennen, wie Geschlechterverhältnisse in Hierarchien in Organisationen reproduziert werden
- Entwicklung konkreter Handlungsansätze für eine gerechtere Organisationskultur
- Intersektionale Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Herkunft, Sexualität, Sprache, Klasse (…) erkennen und verstehen
Trainerinnen
- Fatma Kütle, M.A., Bildungsreferentin des Genderkompetenzzentrums Sachsen
- Lea Kamp, M.A., Bildungsreferentin des Genderkompetenzzentrums Sachsen
