Zukunftstag Sächsischer Frauen- und Gleichstellungsprojekte
Der Zukunftstag sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte findet seit 2013 traditionell im Sommer an unterschiedlichen Orten in Sachsen statt. 2013 wurde er von der damaligen Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung in Sachsen ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich organisiert. Ziel dieses Fachtags ist der Austausch zu wichtigen Themen der Gleichstellungsarbeit. Darüber hinaus soll die Vernetzung unter den sächsischen Frauen*-, Männer*- und Gleichstellungsprojekten gestärkt werden, die dezentral in Städten und Gemeinden wichtige Arbeit leisten.
Zielgruppe sind Mitarbeiter*innen in sächsischen Frauen*- und Männer*projekten, Gleichstellungsinitiativen, Organisationen mit den Tätigkeitsfeldern Frauenförderung, Diversity, Menschenrechte, Antidiskriminierung oder Interessenvertretung.
14. Zukunftstag Sächsischer Frauen- und Gleichstellungsprojekte
Der 14. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte fand 2026 in Kooperation mit der Landesfachstelle MINTA*-Arbeit statt zum Thema: „Still not done – Feministische Perspektiven gestern und heute“
Fragen, die uns dabei beschäftigten waren: Was hat sich in der intersektionalen feministischen Arbeit in Sachsen in den letzten Jahrzehnten wirklich verändert – und was steht weiterhin aus? Welche Errungenschaften wurden erkämpft, welche Strukturen haben wir verschoben und wo stoßen wir auch heute noch an Grenzen?
Hier geht es zur Dokumentation.
Rückblicke
2026 fand der Zukunftstag in Kooperation mit der Landesfachstelle MINTA*-Arbeit statt zum Thema: „Still not done – Feministische Perspektiven gestern und heute“
Fragen, die uns dabei beschäftigten waren: Was hat sich in der intersektionalen feministischen Arbeit in Sachsen in den letzten Jahrzehnten wirklich verändert – und was steht weiterhin aus? Welche Errungenschaften wurden erkämpft, welche Strukturen haben wir verschoben und wo stoßen wir auch heute noch an Grenzen?
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2025 fand der 13. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte unter dem Titel „In welcher Welt wollen wir zukünftig leben? Wege zu einem feministischen Klima“ am 13. August 2025 von 13.00-18.30 Uhr im Kraftwerk e.V. in Chemnitz statt.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer
Der 12. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte fand 2024 unter dem Titel „Wofür lohnt es sich?“ am 11. Juni von 13.30-18.30 Uhr im Pöge-Haus in Leipzig statt.
Mit Sorge blicken feministische Akteur*innen auf das Wahljahr 2024 in Sachsen. Viele Initiativen, Aktivist*innen und Netzwerke leisten unermüdliche Arbeit und setzen sich mit Kampagnen, Demonstrationen und Bildungsveranstaltungen für ein demokratisches, vielfältiges und feministisches Sachsen ein.
Mit Vernetzung, Performances, Spoken Word und Community Care wollten wir uns beim 12. Zukunftstag der Frage stellen: Wofür lohnt es sich aktiv zu werden? Aktiv zu bleiben?
Wie können wir hoffnungsvoll bleiben? Wie können wir heute schon handeln im Hinblick auf feministische Utopien, in denen ein gutes Leben für alle möglich ist? Wie können wir solidarisch sein und uns intersektional verbünden?
Diesen Fragen gingen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden und Referent*innen in spannenden Austauschen und bewegenden Workshops auf den Grund. Eine afrofuturistische Poesie-Performance entließ uns nach einem erfüllten Tag mit neuen Ideen, Energie und Inspirationen für unser zukünftiges Aktiv-Sein.
Der 11. Zukunftstag fand 2023 in unkonventionellem Rahmen statt: Als Feministische Stadtrallye – 11. Zukunftstag meets 8. Netzwerktreffen.
Seit 2013 veranstalten wir jährlich den „Zukunftstag sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte“ und seit 2017 das „Netzwerktreffen für Multiplikator*innen in der Arbeit mit und für Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte“ mit dem Ziel, regionale und überregionale Vereine, Verbände, Engagierte und Multiplikator*innen aus ganz Sachsen miteinander zu vernetzen und neue fachliche Impulse und Themen für die Gleichstellungsarbeit und rassismussensible Arbeit in Sachsen zu setzen. 2023 haben wir beide Formate zusammengebracht, um neue Netzwerke zu bilden und zu stärken und uns noch breiter mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen.
Gleichstellungsarbeit und Arbeit für Vielfalt und Empowerment ist herausfordernd und manchmal mühsam. Wir wollten daher nach den von massiven Krisen geprägten letzten Jahren einen Raum für Kontakt, Vernetzung, Kraft und Freude schaffen – einen Nachmittag voller Begegnung und Inspiration.
Wir wollten etwas bewegen und wir wollten uns selbst und unsere Netzwekrpartner*innen und engagierte Frauen* bewegen. Gemeinsam begaben wir uns auf Entdeckungstour zu Dresdner und überregionalen Gleichstellungsprojekten, Initiativen mit und für Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte oder Frauen* of Color – zu Orten und Engagierten, die noch nicht alle kannten. Wir haben uns vernetzt auf der Spurensuche nach Orten der feministischen Auseinandersetzung.
Unser Motto lautete:
„Lassen wir uns nicht entmutigen und uns nicht den Spaß verderben. Lasst uns neue Kraft schöpfen, um uns mit neuen Ideen und neuen Verbündeten weiter für ein geschlechtergerechtes und rassismuskritisches Sachsen stark zu machen. Lasst Euch verwöhnen, spielerisch überraschen und seid gut zu Euch selbst und anderen an diesem etwas anderen Zukunftstag und Netzwerktreffen.“
Am 22. Juni 2022 versammelten sich rund 50 Engagierte aus Frauen*- und Gleichstellungsprojekten, politischer und kultureller Bildung, Beauftragte für Chancengleichheit und Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Sachsen zum 10. „Zukunftstag sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte“ auf Einladung des Genderkompetenzzentrum Sachsen.
Dieses Jahr fanden Austausch und Vernetzung unter dem Leitmotto Ein gutes Leben für ALLE – warum es eine nachhaltige Gleichstellungsstrategie für Sachsen braucht unter aktiver Beteiligung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, vertreten u.a. durch Staatssekretärin Dr.in Gesine Märtens, statt.
Krisen wie die Pandemie haben gezeigt, dass sich die Auswirkungen ungleicher Machtverhältnisse in Krisensituationen umso deutlicher zeigen und Ungleichheiten manifestieren. Dabei zeigt sich, wie wichtig eine langfristige und nachhaltige intersektionale Gleichstellungspolitik ist und dass es Alternativen zur neoliberalen, kapitalistischen Marktwirtschaft braucht, um Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden für ALLE Menschen – unabhängig von Geschlechtsidentität, Herkunft, Aufenthaltsstatus, Einkommen, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung– zu gewährleisten.
Die Teilnehmenden konnten sich in unterschiedlichen Formaten kennenlernen und austauschen über feministische Ökonomien, über Utopien und solidarische Praxen der Selbstorganisation sowie über Wege zu einer langfristigen Gleichstellungsstrategie für Sachsen. Mit dabei als Referentinnen waren u.a. das Konzeptwerk neue Ökonomie, die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Zwickau und des Landkreises Zwickau, der Alte Gasometer Zwickau sowie Dr.in Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra und Kooperationsökonomin.
Außerdem können Sie das Abschlusspodium hier nachhören: mit Dr.in Gesine Märtens (Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung), Anne Pinnow (Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig e.V.), Dr.in Delal Atmaca (Vorständin DaMigra e.V., ehemalig im Vorstand derWeiberwirtschaft eG) und Judith Gilbert (*sowieso* Kultur Beratung Bildung) – in der Reihenfolge ihres ersten Sprechens.
Moderation: Astrid Tautz, Publikumsfragen: Sinah Hegerfeld (beide Genderkompetenzzentrum Sachsen)
2021 fand der 9. Zukunftstag Sächsischer Frauen* und Gleichstellungsprojekte zum Thema Neue Fragen der Geschlechtergerechtigkeit in der Digitalisierung statt. Auf Grund der andauernden Corona-Pandemie fand die Veranstaltung abermals digital statt.
Die zunehmende Digitalisierung hat auch vor der Gleichstellungsarbeit nicht Halt gemacht. Einerseits haben sich Chancen eröffnet, zum Beispiel durch den Ausbau niedrigschwelliger Vernetzungsformate und neuer Vereinbarkeitsmöglichkeiten von Familie und Beruf – ehrenamtliches Engagement – Aktivismus. Andererseits birgt die Digitalisierung Hürden und neue Gefahren wie Isolation und fehlende Teilhabe bis hin zur Konfrontation mit Antifeminismus und Frauen*Hass im Netz.
Das Genderkompetenzzentrum Sachsen hat daher alle Multiplikator*innen, Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte, Ehrenamtliche und Hauptamtliche von Vereinen und weitere Interessierte dazu eingeladen, diese neuen Fragen der Geschlechtergerechtigkeit zu diskutieren und sich weiter zu vernetzen.
Die beiden Impulsgeberinnen Judith Rahner (Leiterin der Fachstelle Gender, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bei der Amadeu Antonio Stiftung) und Anke Domscheit-Berg (Aktivistin, Publizistin, Politikerin /Digitalisierungsexpertin) haben das Spektrum eröffnet indem sie Chancen und Hürden der Digitalisierung für die Gleichstellungsarbeit (in Sachsen) aufgezeigt haben. Abschließend konnten wir mit Katja Meier, Sächsische Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung über ihre Anliegen und Perspektiven für die Zukunft der Gleichstellungsarbeit in Sachsen diskutieren.
2020 fand der 8. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte auf Grund der weltweiten Corona-Pandemie zum ersten Mal digital und bundesweit statt. Thema war aus gegebenem Anlass Gender und Corona – Feministische Krisenkompetenz nutzen!.
Die Covid-19-Krise wird als größte globale Krise seit dem zweiten Weltkrieg bezeichnet. Die Pandemie ist nicht nur eine Krise des Gesundheitswesens, sondern belastet alle Systeme der betroffenen Länder und birgt das Potential, große politische, soziale und ökonomische Schäden zu hinterlassen. Eine Pandemie betont im besonderen Maße alle sozialen Ungleichheiten. Anders als in bisher bekannten Krisen, wie z.B. der Wirtschaftskrise von 2008, sind Frauen* von der Covid-19-Pandemie im besonderen Maße betroffen, da sie mehrheitlich sowohl systemrelevante Berufe ausüben als auch den Großteil unbezahlter Kinderbetreuung und Angehörigenpflegearbeit leisten. Durch die Pandemie haben Frauen* weniger Zugänge zu wichtigen Versorgungssystemen, sind mehr von Gewalt betroffen und sind in ihren Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe erheblich eingeschränkt. Je marginalisierter die Betroffenen, desto größer die Ungleichheiten. Feministische Allianzen auszubauen und zu pflegen ist also wichtiger denn je.
Im Rahmen des Zukunftstages konnten wir wieder Raum schaffen für Begegnung, Anerkennung und Austausch, um neue Kräfte für unsere Arbeit als Frauen* für Frauen* zu mobilisieren.
Hier finden Sie außerdem eine Literaturliste zum Thema ‚Gender und Corona‘ mit verschiedenen Artikeln und Links sowie die Pressemitteilung zum 8. Zukunftstag.
2019 fand der 7. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte im Begegnungszentrum Markkleeberg in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Markkleeberg und dem Begegnungszentrum Markkleeberg zum Thema Frauen*- und Gleichstellungspolitik im Wahljahr 2019 statt.
2019 wurden in Sachsen im Rahmen der Landtagswahlen die politischen Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Die Rolle politischer Mehrheiten konnten wir in der letzten Legislaturperiode beispielsweise am Scheitern eines modernen Gleichstellungsgesetzes, aber auch am Ausbau der Landesförderung im Gleichstellungsbereich oder dem Beitritt Sachsen zur Koalition gegen Diskriminierung sehen. Mit Pegida und der AFD sind zudem rechtspopulistische Positionen erstarkt, die explizit Gleichstellungs- und Vielfaltspolitik in das Zentrum ihrer politischen Angriffe stellen. Dies beeinträchtigt schon jetzt die Arbeit von Projekten und lässt angesichts hoher Wahlprognosen drastische Einschnitte für die zukünftige Arbeit befürchten. Gleichzeitig gibt es viele Aktionen und Netzwerke, die sich für Frauen* und feministische Anliegen stark machen, wie z.B. Wahlaufrufe, Frauenwahllisten oder den Frauen*Streik.
Am Zukunftstag wollten wir gemeinsam überlegen, wie wir auf rechtpopulistische Herausforderungen antworten und für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft in den Kommunen und auf Landesebene eintreten können.
In der Dokumentation zum 7. Zukunftstag können Sie die wichtigsten Ergebnisse nachlesen.
2018 fand der 6. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte im Landratsamt Bautzen in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Bautzen und der Fraueninitiative Bautzen e.V. statt. Passend zum Ort des Zukunftstages war das Thema Frauen! Macht! Kommune! Frauen in der Kommunalpolitik. In der Diskussionsrunde „Verwaltung und Zivilgesellschaft im Gespräch – Was tragen Frauen dazu bei, dass Kommunen attraktiv sind?“ fand ein erster Einstieg ins Thema statt. Weiter gearbeitet wurde dann an verschiedenen Thementischen zu Fragestellungen rund um Lobbyarbeit, Vernetzungsmöglichkeiten oder Engagement in Gewerkschaften.
In der Dokumentation zum 6. Zukunftstag können Sie die wichtigsten Ergebnisse nachlesen.
2017 fand der 5. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte im Haus der Vereine in Frankenberg in Kooperation mit dem Frauennetzwerk Mittelsachsen statt. Thema des Zukunftstag war Frauen*projektarbeit im ländlichen Raum Sachsens. Dazu konnten mit Prof. Beetz von der Hochschule Mittweida und Nicole Thies von DaMigra zwei versierte Referent*innen zu den Themen Vereinsarbeit im ländlichen Raum und Arbeit von und für geflüchtete Frauen* gewonnen werden. Diese Themen konnten in Arbeitsgruppen weiter diskutiert und auch die Bereiche Nachwuchsgewinnung, Generationenwechsel und Öffentlichkeitsarbeit vertieft werden.
In der Dokumentation zum 5. Zukunftstag können Sie die wichtigsten Ergebnisse nachlesen.
2016 fand der 4. Zukunftstag der Sächsischen Frauen*- und Gleichstellungsprojekte im FrauenBildungsHaus Dresden statt. An diesem Tag wurde das neue sachsenweite Veranstaltungsportal ‚GenderKalender‘ vorgestellt, das an diesem Tag online geschaltet wurde. Dieser digitale Veranstaltungskalender bietet seit Juni 2016 die Möglichkeit, Veranstaltungen im Bereich Gleichstellung und Chancengleichheit von Frauen* und Männern*, Diversity, Frauen*- und Männer*bildung oder Antidiskriminierung online zu stellen, um so breiter Zielgruppen zu erreichen und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Alle interessierten Einrichtungen sind eingeladen, beim GenderKalender mitzumachen.
Zum Nachlesen und Weiterinformieren finden Sie hier
2015 fand der 3. Zukunftstag Sächsischer Frauen*projekte in der Lila Villa in Chemnitz statt und hatte den Schwerpunkt Politische Rahmenbedingungen und Ressourcen der Gleichstellungsarbeit in Sachsen. Zu Beginn wurde die aktuelle Fördersituation im Freistaat Sachsen dargestellt. Am Nachmittag wurden in einem kreativen und kritischen Prozess konkrete Handlungsempfehlungen zu verschiedenen Themen im Bereich Gleichstellungsarbeit erarbeitet. Konkrete Fragen und Wünsche an die Landespolitik konnten im Anschluss der Gleichstellungsministerin des Freistaats Sachsen, Petra Köpping, übergeben werden.
In der Dokumentation zum 3. Zukunftstag können Sie die wichtigsten Ergebnisse nachlesen.
2014 fand der 2. Zukunftstag unter dem Titel Und sie bewegt sich doch?! 25 Jahre ostdeutsche Frauenbewegung – Rückblicke und Ausblicke in der Frauenkultur in Leipzig statt. Die heutigen Frauenprojekte in Sachsen gründen auf eine reiche Tradition, denn bereits in der DDR der 1980er Jahre gründeten sich zahlreiche informelle Frauengruppen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Situation der Frauen in der staatsozialistischen Gesellschaft kritisch auseinandersetzten. Diese Gruppen bildeten die Basis für die Mobilisierungen von Frauen in der Umbruchszeit 1989/90. In den 1990er Jahren entstand dann eine bunte Landschaft aus Frauenprojekten.
Doch was ist aus den damals formulierten Zielen und Ansprüchen geworden? Wo und wer ist die nächste Generation, die die Projekte weiterträgt? Nach einem Impuls-Vortrag der Historikerin Jessica Bock zur Geschichte sächsischer Frauenprojekte tauschten sich die Teilnehmerinnen* über diese Fragen in einem World Café aus.
In der Dokumentation zum 2. Zukunftstag können Sie die wichtigsten Ergebnisse nachlesen.
2013 fand der erste Zukunftstag in Form einer Zukunftswerkstatt mit 13 verschiedenen Frauenprojekten im FrauenBildungsHaus Dresden statt. Nach einer Stärken- und Schwächenanalyse der Arbeit in den einzelnen Projekten und der Gleichstellungsarbeit in Sachsen hatten die Teilnehmerinnen* in einer Utopiephase die Möglichkeit Ideen für die zukünftige Arbeit der sächsischen Frauenprojekte und –vereine zu entwickeln.
Nach der Utopiephase wählten die Teilnehmerinnen* die Ideen aus, die ihnen besonders wichtig erschienen und arbeiteten in Gruppen an der Umsetzung ihres gewählten Projekts. Durch diese Netzwerkarbeit entstanden Synergieeffekte, die im folgenden Jahr fortgeführt werden konnten.
In der Dokumentation zum 1. Zukunftstag können Sie die wichtigsten Ergebnisse nachlesen.
Vorträge und Diskussion zum 9. Zukunftstag
Unter dem Titel „Neue Fragen der Geschlechtergerechtigkeit in der Digitalisierung“ veranstaltete das Genderkompetenzzentrum Sachsen den 9. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte am 29. November 2021 im digitalen Format. Hier finden Sie die Videos der Inputs und des Podiumsgesprächs.
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