Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte

Der Zukunftstag sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte findet seit 2013 traditionell im Sommer an unterschiedlichen Orten in Sachsen statt. 2013 wurde er von der damaligen Landesstelle für Frauenbildung und Projektberatung in Sachsen ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich organisiert. Ziel dieses Fachtags ist der Austausch zu wichtigen Themen der Gleichstellungsarbeit. Darüber hinaus soll die Vernetzung unter den sächsischen Frauen*-, Männer*- und Gleichstellungsprojekten gestärkt werden, die dezentral in Städten und Gemeinden wichtige Arbeit leisten.

Zielgruppe sind Mitarbeiter*innen in sächsischen Frauen*- und Männer*projekten, Gleichstellungsinitiativen, Organisationen mit den Tätigkeitsfeldern Frauenförderung, Diversity, Menschenrechte, Antidiskriminierung oder Interessenvertretung.

10. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte

Der 10. Zukunftstag Sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte fand am 22. Juni 2022 im Alten Gasometer in Zwickau statt zum Thema Ein gutes Leben für ALLE! Warum es eine nachhaltige Gleichstellungsstrategie und feministische Ökonomie in Sachsen braucht. Hier finden Sie das konkrete Programm. 

Rückblicke

Am 22. Juni 2022 versammelten sich rund 50 Engagierte aus Frauen*- und Gleichstellungsprojekten, politischer und kultureller Bildung, Beauftragte für Chancengleichheit und Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Sachsen zum 10. „Zukunftstag sächsischer Frauen*- und Gleichstellungsprojekte“ auf Einladung des Genderkompetenzzentrum Sachsen.

Dieses Jahr fanden Austausch und Vernetzung unter dem Leitmotto Ein gutes Leben für ALLE – warum es eine nachhaltige Gleichstellungsstrategie für Sachsen braucht unter aktiver Beteiligung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, vertreten u.a. durch Staatssekretärin Dr. Gesine Märtens, statt.

Krisen wie die Pandemie haben gezeigt, dass sich die Auswirkungen ungleicher Machtverhältnisse in Krisensituationen umso deutlicher zeigen und Ungleichheiten manifestieren. Dabei zeigt sich, wie wichtig eine langfristige und nachhaltige intersektionale Gleichstellungspolitik ist und dass es Alternativen zur neoliberalen, kapitalistischen Marktwirtschaft braucht, um Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden für ALLE Menschen – unabhängig von Geschlechtsidentität, Herkunft, Aufenthaltsstatus, Einkommen, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung– zu gewährleisten.

Die Teilnehmenden konnten sich in unterschiedlichen Formaten kennenlernen und austauschen über feministische Ökonomien, über Utopien und solidarische Praxen der Selbstorganisation sowie über Wege zu einer langfristigen Gleichstellungsstrategie für Sachsen. Mit dabei als Referentinnen waren u.a. das Konzeptwerk neue Ökonomie, die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Zwickau und des Landkreises Zwickau, der Alte Gasometer Zwickau sowie Dr.in Delal Atmaca, Geschäftsführerin von DaMigra und Kooperationsökonomin.

Vorträge und Diskussion zum 9. Zukunftstag